2004 beauftragte die Firma „Protein und Energie Soltau GmbH“ H&F mit der elektrotechnischen Gesamtausrüstung ihrer Biogasanlage Soltau.
Grundlage des Betriebes der Anlage ist die Verarbeitung von nachwachsenden Rohstoffen (NaWaRo), wie z. B. Mais und Roggen.
Die anfallende Prozesswärme wird für Verfahrensprozesse genutzt.
Die gesamte elektrotechnische Ausrüstung wird neu erstellt.
Die Energieversorgung erfolgt über eine Trafostation die mit einem 1.000 kVA Trafo bestückt ist. Die Einspeisung der überschüssigen Energie erfolgt über zwei BHKW-Module ins öffentliche Stromnetz. Die Schaltanlagen werden in Festeinbautechnik geliefert. Der Prozessleitrechner wird im Leitstand installiert, um ein Bedienen & Beobachten von zentraler Stelle aus zu ermöglichen. Mittels speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS) wird die Sensorik mit dem zentralen Leitsystem verbunden. Die Verbindung zwischen Leitsystem und SPSen erfolgt über eine TCP/IP-Kopplung, die als redundanter Lichtwellenleiterring ausgelegt ist.
Die Fakten:
- Prozessleitsystem: WinCC
- Datenmodell im PLS ist für 10.000 Datenpunkte ausgelegt
- Automatisierung: 3 Stück S7 400 und bauseitige SPSen
- Vernetzung über LWL Ethernet und Profibus FMS
- Insgesamt ca. 3.000 E/A
- 3 Schaltanlagen in Festeinbautechnik